Bayrisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Erfahrungsberichte

Marie-Charlotte aus Frankreich

Marie-Charlotte Savary (21) aus Frankreich studiert in Passau im Master Kulturwirtschaft/International Cultural and Business Studies. Über das Bayerisch-Französische Hochschulzentrum (BFHZ) erfuhr sie von der Möglichkeit, einen Doppelmaster in Partnerschaft mit der Universität Aix-en-Provence zu absolvieren, was für sie genau das Richtige war. Außerdem kannte und mochte sie die Gegend schon von einem einjährigen Praktikum in München.

Doch Marie-Charlotte wurde in Bayern trotzdem überrascht: „ich hatte schon einmal ein Auslandssemester in Rheinland-Pfalz gemacht und ich war sehr überrascht, dass es so viele Unterschiede zwischen zwei Bundesländern geben könnte, wie Dialekte, Architektur, Bräuche, Mentalitäten…“.

Da die Universität nur eine mittelgroße Campusuniversität ist, fühlt man sich laut Marie-Charlotte „nicht wie eine Nummer unter vielen“, und sie liebt es, ihre Mittagspausen direkt am Inn zu verbringen. Einer ihrer Lieblingsplätze ist die Ortspitze, wo die drei Flüsse Donau, Inn und Ilz zusammentreffen. Aber auch die Altstadt findet sie wunderschön. Sie erzählt weiter: „Passau ist zwar klein, aber das macht das Leben auch sehr angenehm: man kann sich sehr schnell zurechtfinden und fast alles ist zu Fuß erreichbar“.

Sie empfiehlt anderen internationalen Studierenden, „gar nicht zu zögern und mehrmals zu fragen, wenn man etwas nicht verstanden hat“. Außerdem sollten sie ein paar lustige bayerische Wörter lernen, zum Beispiel „Semmel, Leberkäse, Grüß Gott, Servus…“.

In Deutschland vermisst Marie-Charlotte natürlich ihre Familie. Doch sie meint, „sonst fühle ich mich so wohl hier, dass ich immer sage, dass mein Zuhause hier in Bayern ist, und nicht mehr in Frankreich“.